Soweit – so traumatisch begibt sich der von angeborener Selbstüberschätzung ausgebremste Sohn zweier Pädagogen auf eine Reportage des eigenen Scheiterns.
Zwischen haarsträubenden Lehrerklischees und brisanten Enthüllungen über Peter Rosegger und die Würger - Oma, wird besonders Werner selbst bedingungslos aufgeklärt, liebevoll ausgegrenzt und verbal aufgespießt.
Bei aller statistischen Einzigartigkeit räumt „DER LEHRER KIND“ schlussendlich aber auch anderen die Möglichkeit ein, zu scheitern - den Eltern, den 90ern, dem Modernen und Pater Otto Heuchler - und verspricht im Gegenzug zu hinterfragen, worauf er keine Antwort hat.