der Seelentröster

Pepi Hopf

Warum kann man sich gegen ein Unglück versichern, aber nicht gegen das
Unglücklichsein?
Wem nützen die modernsten Alarmanlagen, wenn uns hauptsächlich Zeit
gestohlen wird?
Stimmt es wirklich, dass es nur ein Tier gibt, das der Löwe fürchten muss,
nämlich die Löwin?
Wieso hat man mit zunehmendem Alter größere Angst vor der Zukunft, obwohl
diese mit jedem Jahr weniger wird?
Wieso hat der Tormann noch immer Angst vor dem Elfmeter? Ist es doch der
Ball, der getreten wird, und nicht er?
Die Angstneurosen stehen in voller Blüte, doch Pepi Hopf, Ritter ohne Furcht
und Adel, schwingt sich wieder auf seinen Barhocker, um Trost und Unrat zu
spenden.
FÜRCHTET EUCH NICHT!
Denn wie sagte dereinst Großmutter Hopf zum kleinen Pepi:
„Alles wird gut, und wenn net geht das auch vorbei! Zu Tode gfurchten is a
gstorben.“
„Pepi Hopf kommt so bodenständig und witzig daher, dass es
Unaufmerksame für Wirtshaus-Comedy halten könnten. Weit gefehlt.
Dafür sind seine kleinen Alltagssatiren und politischen Beobachtungen
immer wieder um Eckhäuser zu durchdacht, hintersinnig und zu genau
am Punkt.“
(Peter Blau, Falter)

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