Mit'n 71er nach Australien

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Eines schönen Tages erhalten die Bediensteten der MA 43 (”Städtische Friedhofsgärtnerei”) von ganz hoch oben die Weisung, mehr auf die Wünsche der Kunden einzugehen!?
Der gelernte Friedhofsgärtner Pepi Hopf sieht sich also gezwungen, den einen oder anderen selbiger Wünsche auch prompt zu erfüllen. Seine heutige Kundschaft ist Herr Franz, dessen kriegsbedingt sexlose Ehe ihn bereits 1961 ins kühle Grab trieb, dessen Gras er schneiden soll. Vom ehelichen Schlafzimmer führen uns Pepi Hopf's heiße Diskussionen mit dem Verstorbenen zu Josef und zur Jungfrau Maria (”junge Frau” vielleicht), vom ”Nicht Suizid-Gefährdeten-Hopf'schen-Lebenszellen-Büffel” zu Buffalo Bill, von Caesar zu Mozart und mit'm 71-er nach Australien. Aber es ist nicht sicher, ob der 71-er sein Ziel auch tatsächlich erreicht, denn das ist jeden Abend erneut vom Publikum abhängig, das den Ausgang des Stückes und nebstbei auch sämtliche Inhalte bestimmt (”selber schuld” sozusagen). Im Gegenzug dafür wird die eine oder andere Frage beantwortet, die die Menschheit seit Jahrhunderten beschäftigt.
Der Schluß des Abends wird mehrheitlich demokratisch beschlossen. Diese Abstimmung ist mit einem Gewinnspiel kombiniert. Kleinkunstherz was willst du mehr?

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