Lesung mit Alfred Dorfer

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Alfred Dorfer, sich allen Etiketten entziehender Satiriker, balanciert gekonnt zwischen Theater, Kabarett und schräger Philosophie.
In seinem ersten Buch wörtlich zeigt sich die beeindruckende Vielseitigkeit des Künstlers und sein breites Oeuvre, aus dem er bei seinen Lesungen wählen kann.
Da gibt es kluge Kommentare zu politischen Vorgängen in Österreich und Deutschland ebenso wie Glossen, die den emotionalen Überschwang bei der Fußball-WM 2006 treffend thematisieren, oder den Rummel um Mozarts 250. Geburtstag.
Alfred Dorfers ambivalente Haltung zu seiner Heimat spiegeln die Texte von heim.at und seinem aktuellen Stück fremd, einem assoziativen Slalom durch die Weltgeschichte.
Der Text zu Indien, dem gefeierten Theaterstück, das auch erfolgreich verfilmt wurde, ist ein Gemeinschaftswerk mit Josef Hader, seinem Freund und Kollegen, und in diesem Buch zum ersten Mal abgedruckt.


"Kollege Dorfer - ein genialer Satiriker, bissig und unterhaltsam."

Bruno Jonas

"Er ist ein Big Shot. [...] Ein bisschen hat das von einem Rockkonzert, und so ist Dorfer vielleicht manchmal unsicher, ob die Begeisterung seinem jüngsten Stück 'fremd' gilt oder der Tatsache, dass die Leute Karten beim Super-Dorfer gekriegt haben."
taz

"'Wörtlich' enthält neben den Bühnenstücken auch Journalistisches, Kommentare, die der hellsichtige Beobachter in den letzten Jahren in der "Süddeutschen Zeitung", der "Zeit" oder in "profil" veröffentlicht hat. Staub haben diese pointierten, kritischen, furiosen Texte nicht angesetzt, ganz im Gegenteil: Sie entlarven ein Stück unmittelbarer Vergangenheit als bisweilen bedrückende Gegenwart und machen deutlich, dass die Zeit zwar vergehen, mitunter aber wenig ändern kann ..."
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