Krall spielt sich
Gewinner des "Grazer Kleinkunstvogels 2001" Gewinner des "Freistädter Frischlings 2002"
Krall spielt sich in "Krall spielt sich":
mit Gott,
der Welt
und sich selbst.
Gott wird dabei repräsentiert durch einen namhaften Fixstern am Himmel des Wiener Kulturjournalismus,
die Welt durch sich selbst
und er selbst natürlich durch ihn selbst
(Krall nämlich).
Hochpolitisch ist er dabei auch, der Krall.
Zeit- und selbstkritisch sowieso und von wissenschaftlich genau bis poetisch versponnen alles, was der Spielverlauf gerade erfordert.
Ein diffiziles Spiel mit Worten also erwartet das werte Publikum - bis hin zur verwegenen Gedankenakrobatik ohne Netz, die kein Auge trocken lässt.
Apropos Augen:
Besonders viele Augen wirft der Künstler im Zuge seiner Darbietung auf die Schwierigkeit der Kompromiss-Findung zwischen logischer Vertretbarkeit und Anschaulichkeit der Sprachbilder, die er im Laufe des Abends gebiert.
Spielen Sie mit: schau'n Sie sich das an!
