f.a.l.t. - Fucking Austrian Lesetheater
Die Vorgeschichte.
Werner Brix und Gregor Seberg kennen einander seit 1997, seit den Dreharbeiten zu Niki Lists "Helden in Tirol". Sie durften als des Bürgermeisters Söhne "Peter und Paul" in der schönen Landschaft des Karwendelgebirges saufen und vögeln, dass die Lederhose krachte.
So entstehen Freundschaften fürs Leben.
Mussten sie bisher getrennte Wege gehen - Seberg bei Film und Theater, Brix bei Kabarett und Kindern - haben sie endlich auch auf der Bühne zueinander gefunden und das fuckin' austrian lesetheater (f.a.l.t.) gegründet.
Die Show.
Literatur ist laut Duden der Gesamtbestand aller Schriftwerke eines Volkes.
Das schreit danach, wörtlich genommen zu werden.
Natürlich gibt es Rilke und Jandl und Brecht und Schiller. Schon. Eh.
Aber es gibt auch Einkaufszettel, Bedienungsanleitungen, Liebesbriefelein. Oder Chat-Rooms, Foren, Spickzettel, post-Its, Zigarettenschachteln. Was noch? Hip-Hop, Moraksche Liedertexte, selbstverfassten Poetry Slam in B und S, Waschanleitungen, den Buchtipp der Woche.
Auf die Spannung kommt es an.
Und: auf die richtige Recherche. Und dabei hilft Umberto Fink, der virtuelle Dritte. Onstage Online® sucht er zwischenzeitlich nach relevantem Lesestoff zu irrelevanten Themen.
Diese Spielwiese soll es ermöglichen, alles zu machen, was unterhält und spontan zu sein. Als Garnierung gibt es das Publikumsactivity Schauspiel gegen Kabarett. Der Spielstand nach den Probeläufen ist 4:3.
Kurz um: Diese Lesung ist alles andere als eine Lesung. Mit ständig neuen Inhalten und unglaublich viel Spaß.
Übrigens: Die Akakiko-Speisekarte ist ein literarisches Werk der besonderen Art. Ein absolutes Highlight des Programms ;o)
Die Vortragenden.
Werner Brix (gesucht mit Google: 94.000 Treffer in 0,27 Sek.) erhielt für sein letztes Soloprogramm "Allein im Megaplexx" 2005 den Salzburger Stier, 2003 den Österr. Kabarettförderpreis "Karl" und den wichtigsten süddeutschen Kabarettpreis, das "Passauer Scharfrichterbeil".
Mehr zu Werner Brix: www.brix.at
Gregor Seberg (gesucht mit Google: 33.500 Treffer in 0,35 Sek.), bekannt aus zahlreichen Film- und TV-Produktionen, gelang der internationale Durchbruch in der Alma Mahler Verfilmung "Bride of the Wind" im Jahr 2001. Derzeit Volkstheater-Mitglied.
Mehr zu Gregor Seberg durch Google.
Zum Verständnis der Show.
Man muss sich das so vorstellen:
Auf einer Bühne zwei Menschen mit zwei Notebooks an zwei Tischen.
Bücher, Gitarre und allerlei Firlefanz.
Es wird gelesen, gesungen, geraucht, gesoffen, geblödelt.
Alles sehr fein.
Was den Abend allerdings schlussendlich einzigartig macht, ist das Spontane, das Improvisierte, das Spaß miteinander.
Und den beiden geht wirklich nie der Schmäh aus.
