4 nach 40

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4 nach 40 – Letzte Chance!

Die Bilanz ist beeindruckend: In über 100 Vorstellungen haben mehr als 33000 Besucher die Erfolgskomödie 4 nach 40 von Fritz Schindlecker und Leo Bauer gesehen.
In Kürze wird der österreichische Theaterhit nach Deutschland gehen – mehrere renommierte Bühnen in München, Hamburg und Berlin haben bereits ihr Interesse bekundet.
Wer die heimischen Originale Theresia Haiger, Bettina Soriat / Steffi Paschke, Christian Clerici und Reinhard Nowak noch einmal im stecken gebliebenen Lift bewundern will, muss sich beeilen: Bis zum Frühjahr 2008 gibt es noch Vorstellungen in ganz Österreich, dann ist endgültig Schluss. Also rechtzeitig Karten sichern.

Eine tragikomische Posse mit Gesang von Leo BAUER & Fritz SCHINDLECKER

Regie: Leo Bauer, Musik: Erich Buchebner

Im Amazonas schlägt ein Schmetterling mit den Flügeln, in Pjöngjang fällt ein Fahrrad um und in Wien bleibt ein Lift stecken. Zwischen dem 40. und 41. Stockwerk des einzig nennenswerten Bürohochhauses mit angeschlossenem Einkaufszentrum. In der Liftkabine eingeschlossen sind zwei Damen und zwei Herren, die nichts, aber eines doch gemeinsam haben: Alle vier wurden vor kurzem vierzig.

Natürlich gibt es für frischgebackene Vierzigjährige keinen Grund, depressiv zu werden, nur, weil man für '68 zu jung war und für '69 bald zu alt sein wird.

Allerdings gibt die klaustrophobische Situation zwischen Himmel und Erde doch zu denken. Und weil die vier nicht die Gelassenheit des Bundeskanzlers haben, kommt es zu ekelhaften Szenen voller Emotionalität, Sinnsuche, Lebens- und Todesangst.

Die Zuschauer werden Zeugen einer zwanghaft ablaufenden Gruppenselbsttherapie mit ungewissem Ausgang.

Kurz gesagt: Das Ganze ist zum Lachen.

"4 nach 40" hatte am 3. November 2005 Premiere im Wiener Metropol und entwickelte sich zum Renner bei Publikum und Kritik. Nach ausverkauften Spielserien im Metropol und im Wiener Orpheum ging die Produktion in der Besetzung Eva Maria Marold, Reinhard Nowak, Steffi Paschke / Bettina Soriat und Gerold Rudle auf Bundesländertour, dann nochmals ins Metropol und nochmals ins erneut ausverkaufte Wiener Orpheum. Bis dato hatte das Stück mehr als 19.000 Zuseher.

Im Herbst 2006 findet die Wiederaufnahme in den Bundesländern und Wien statt - mit zwei neuen Darstellern!

Das neue Ensemble:

Christian CLERICI
Theresia HAIGER
Reinhard NOWAK
Bettina SORIAT/Steffi PASCHKE

Christian CLERICI ist…

Mag. Wolfgang A. Binder, Mittelschulprofessor aus Zwettl für Latein und Musik und auf dem Weg in den letzten Stock, um in einer Musikalienhandlung eine Partitur des Mozartrequiems zu erstehen. Wolfgang ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er führt eine wahre Musterehe. Und in Zwettl wäre man echt empört, wüsste man, dass Wolfgang seit Jahren schon Stammgast in einem Wiener Nobelpuff ist - und vor dem Privatkonkurs steht. Obwohl Wolfgang praktizierender Katholik ist, zweifelt er seit neuestem an einem Weiterleben nach dem Tode.

Theresia HAIGER ist…

Petra Zech-Kralic. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Sie ist unterwegs zum AMS im 53. Stock und optimistisch: Sie wird einen Job kriegen, weil sie einen kriegen muss. Ihr Mann ist arbeitslos und wäre eine Seele von einem Menschen, würde er weniger saufen. Der fesche Wolfgang dagegen ist strikter Abstinenzler.

Reinhard NOWAK ist…

Gilbert Sedelmaier, ein selbstsicherer, aufgeblasener, arroganter Versicherungsvertreter und Womanizer. Er ist auf dem Weg in den 58. Stock zu einer Schönheitschirurgin, um ihr eine Kunstfehlerhaftungsversicherung anzudrehen. Gilbert hat eine einundzwanzigjährige Freundin, der er gerne von seinen Abenteuerurlauben im Amazonasdschungel erzählt. Er kennt keine Angst. Komisch, dass er jetzt schon die längste Zeit zusammengekauert und heulend in der Ecke der Liftkabine sitzt.

Bettina SORIAT / Steffi PASCHKE ist…

Mag. Elvira Tempsky, erfolgreiche Marketingstrategin, wollte eigentlich in den 48. Stock zu einem Nobeljuwelier, Trauringe kaufen. Doch ihr Langzeitverlobter hat ihr eben, als sie in den Lift gestiegen war, via Handy mitgeteilt, dass es aus sei. Elvira hat eine Mordswut im Bauch und einen Schwangerschaftsteststreifen in der Handtasche.

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