Transaktionsgesteuert
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Verstehn tu ich es ja nicht.
Weil, wenn einer aus einem Mistkübel eines Supermarktes altes Gemüse holt, wird er angezeigt. Wenn aber einer mit Börsentransaktionen und Hätschfohs ganze Länder an den Abgrund führt, hat man Angst ihn zu besteuern, weil er ja sonst in ein anderes Land gehen könnte, um dort Aktien zu kaufen.
Klingt ein bisserl nach der Frau Doris. Die kriegt von ihrem Mann Watschen. Will ihn aber nicht anzeigen, weil er sie dann verlassen würde und zu einer anderen geht.
Ist wahrscheinlich nicht so einfach.
Was aber schon einfach zu erkennen ist: Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen und zwar mit Golden Handshake!
Wobei der Mann von der Frau Doris jetzt kein Großer ist. Eher „bunkert“, wenn Sie sich was drunter vorstellen können. Mit Händen wie Pfannen. Die Finger weisen da kaum Zwischenräume auf, sind zusammengedunsen zu einer dicken Fläche. Also auch sicher kein Golden Handshake. Eher Bolden Pancake. Und nervig wie ein Börsenhändler.
Und der große Gleichmacher wird auch nicht kommen: Die Maya rechneten sich 2012 als das Jahr der finalen Abrechnung inklusive Untergang aus. Ist nicht sehr realistisch. Weil zum Beispiel der Janko, der Fußballer, bei Red Bull Salzburg einen Vertrag bis 2013 hat. Und würde Red Bull Vereinbarungen treffen, die überflüssig sind, weil ein Weltuntergang dazwischen kommt? Eben.
Natürlich können individuelle Weltuntergänge kommen. Aber die werden nicht unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeit verteilt.
Aber wenigstens macht der Tod keinen großen Gewinn aus seinem Geschäft. Er kommt, tut, was zu tun ist, und geht wieder. Holt sich keine Boni, verzichtet auf Golden Handshakes und Erträge.
Wer mehr von meinen Thesen zur Weltgerechtigkeit hören will, kann mich mieten. Im Package mit Bill Clinton, Hannes Androsch und Sarah Palin bin ich schon um 100.000 Dollar zu haben, werde mich freundlich äußern, sagen, was zu sagen ist und wieder gehen. Ohne Boni und Golden Handshake,
stets
Ihre
Frau Amalie Kratochwill
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