Solidarität mit den Ärmsten!

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Künstler

Solidarität mit den Ärmsten!

Tick. Tack. Tick. Tack. Drehen und wenden Sie Ihr Weltbild, wie Sie wollen, aber: Alle vier Sekunden stirbt irgendwo auf unserem Planeten eine Bank.

„Rettet die Banken!“ lautet daher die Parole der Kapitäne, die uns mit fester Hand und mutig durch die Untiefen des staatlichen Geldtaschls führen. Und selbst noch so kleine Mopetten sollten endlich kapiert haben: Das kann nur dann funktionieren, wenn wir alle unseren Obolus leisten!

Also: Reißen Sie sich gefälligst zusammen! Nur durch unseren Verzicht auf überbordenden Luxus wird das Bestehen sämtlicher Bankinstitute gesichert sein. Steht auf für diese Schwächsten der Schwachen! Ziehen Sie die Option für die Armen - oder wollen Sie Ihren Bankomaten verlieren?

Klar, auf den ersten Blick mag das unattraktiv wirken, auf all die Privilegien vergangener Jahrzehnte mit einem Schlag zu verzichten. Geht das denn überhaupt?

Es geht. Denn Enthaltsamkeit kann sexy sein. (Sexy wie z.B. Elmar Oberhauser!) Die Gebrüder Moped haben die besten Tipps und Tricks parat, wie sie sich auch in Zeiten wie diesen ein erfrischendes Dasein sichern können. Selbstbewusst solidarisch sein!

1. Ziehen Sie aus!
Erklären wir unseren bisherigen Palästen den Krieg. Friede unseren neuen Hütten. Es gibt ausreichend günstigen Wohnraum - legen auch Sie sich Ihren Bastlerhit zu!

2. Trinken Sie keine teuren Softdrinks!
Setzen Sie vielmehr auf Nachhaltigkeit! Verpassen Sie Ihrem Eigenurin witzige Namen, füllen Sie ihn entsprechend schmackhaft ab, ein Stück Zitrone als kecke Deko - Prost!

3. Verzichten Sie auf feudale Fernreisen!
Bleiben Sie gehaltvoll daheim. Oder folgen Sie zumindest dem Duft der unweiten Welt: Die Fahrt zur nächstbesten Kläranlage wird auch für Sie zum Traumurlaub auf dem idyllischen Eiland.

4. Verzichten Sie auf Fleisch!
Denn Fleisch ist teuer, und ein Blick auf unsere dekadenten Essgewohnheiten beweist: Noch immer sterben jährlich abertausende unglückliche Semmeln für unseren Panier-Pomp.


5. Schmeißen Sie nichts weg!

Grundsatz: Nichts, was jünger ist als wir selbst, wird weggeworfen.
Und überraschen Sie doch einmal Ihre Omi mit einem kellergelagerten Obstteller ihres Jahrgangs!

6. Unterstützen Sie die Moped-Industrie!
Die wichtigste aller Regeln. Sie wissen: Geht’s den MopedmacherInnen gut, geht’s uns allen gut. Holen Sie sich die Verschrottungsprämie für Ihren alten VW Phaeton, und kaufen Sie sich mit ihrem letzten Geld ein Neumoped.

Halten Sie diese sechs goldenen Regeln ein, werden Sie weiterhin Spaß und Freude am Leben haben und gleichzeitig ihren Beitrag geleistet haben zur Rettung einer armen Bank.

Nehmen Sie sich ein Beispiel an uns, denn wir können auch anders! Hasta la UniCredit siempre!

 

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