Kino-Tipp: Salami Aleikum
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Kino-Tipp: Salami Aleikum
Mohsen Taheri (Navid Akhavan) hat es nicht leicht. Der schmächtige Deutsch-Iraner ist bereits Ende 20 und lebt immer noch bei seinen Eltern. Obwohl er kein Blut sehen kann, arbeitet er in der Kölner Familienmetzgerei. Sein Vater (Michael Niavarani) hält ihn für einen Versager, gibt ihm jedoch nie eine Chance, das Gegenteil zu beweisen. Beim Versuch die elterliche Metzgerei zu retten, havariert er mit seinem Kleinlaster ausgerechnet in der tiefsten ostdeutschen Provinz: in einem verstaubten kleinen Dorf, dessen Bewohner alles Neue und Fremde nach 1989 misstrauisch beäugen. Ausländer werden dort gar nicht gern gesehen. Doch das ist Mohsen egal. Denn er findet seine Traumfrau: Ana (Anna Böger), die Automechanikerin, groß, stark und blond. Aber dann verstrickt sich Mohsen in die größte Lüge seines Lebens und eines Tages steht der väterliche Mercedes vor der Tür...
Ö-Kinostart: 1. Jänner 2010, Verleih: HOANZL & Stadtkino Filmverleih
R: Ali Samadi Ahadi, mit Navid Akhavan, Michael Niavarani, Anna Böger, Wolfgang Stumph
Deutschland 2009, 102 Min
Eine bunte Culture-Clash-Komödie über einen persischen Vater und seinen strickenden Sohn, eine Kugelstoßerin, die zur KFZ-Mechanikerin wurde sowie ein im Grenzland geborenes Lamm - intelligent, politisch nicht ganz korrekt und zum Schreien komisch!
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